Akzeptieren

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

die Skyline von Frankfurt im Rhein-Main Gebiet

Frühe Mehrsprachigkeit Frankfurt:
Wie Kinder Sprachen lernen



Kinder bringen angeborene Fähigkeiten zum Spracherwerb mit. Damit sich jedoch diese Fähigkeiten entfalten können, sind die sprachlichen Angebote aus ihrer Umgebung notwendig, denn Kinder lernen ihre Sprachen durch Nachahmung und in der Interaktion mit ihren Bezugspersonen und ihrer Umwelt.
BrachenKompass Frankfurt erfolgreiseh Bannerwerbung im Internet
Zunächst rezeptiv – also aufnehmend, empfangend – gestaltet sich der Spracherwerb über das erste Lebensjahr. Babys und Kleinkinder erleben zahlreiche authentische sprachliche Situationen, in denen die gleichen Wörter und Sätze in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet werden, bis sie eines Tages in der Lage sind, selber die ersten verständlichen Worte und kleinen Sätze zu sagen. Besonders motivierend und lernfördernd ist dabei eine kontinuierliche positive Verstärkung.

Mehrsprachige Kinder
Ob Kinder ein- oder mehrsprachig aufwachsen, spielt beim Sprechen Lernen keine große Rolle. Einsprachige wie auch mehrsprachige Kinder sprechen etwa um den ersten Geburtstag herum ihre ersten Wörter, bilden mit etwa 18 Monaten Zweiwortsätze und können mit drei Jahren schon lange Sätze bilden, die sich oft sehr richtig anhören.

Kinder zahlreicher Nationen leben in Frankfurt und dem Rhein Main Gebiet
Bei mehrsprachig aufwachsenden Kindern kommen die Wörter in der Phase der Einwortäußerungen mal aus der einen, mal aus der anderen Sprache, und werden beliebig verwendet, unabhängig von dem jeweiligen Sprechpartner. Diese Sprachmischungen sind kein Zeichen der Überforderung und kein Grund zur Sorge, sondern eine sehr kreative Nutzung der gesamten sprachlichen Kompetenz. Etwa mit 2 Jahren wird dem zweisprachigen Kind bewusst, dass in seiner Umgebung unterschiedliche Sprachen gesprochen werden. Es lernt, zwischen den Sprachen zu unterscheiden. Es erfährt, dass je nach Sprechpartner die Sprache gewechselt werden kann bzw. muss. Bis zum 4. Lebensjahr haben Kinder auch die meisten sprachlichen Komponenten der Sprache bzw. Sprachen ihrer Umgebung erworben. Der Spracherwerb gilt damit zum größten Teil, aber noch nicht als vollständig, abgeschlossen. In den folgenden Jahren erlernen Kinder noch weitere komplexe Aspekte sprachlicher Strukturen ihrer Sprachen.

Viel im Kopf der Kleinen im Rhein-Main Gebiet
Kinder sind echte Sprachkünstler!
Auch wenn Kinder nicht in einer mehrsprachigen Familie aufwachsen, gibt es heute zahlreiche Möglichkeiten der sprachlichen Frühfremdsprachförderung. Die Begegnung mit einer zweiten Sprache fängt oft bereits im Kindergartenalter an; das ist umso erfreulicher, als dass der Erwerb einer Fremdsprache positive Auswirkungen auf die gesamte kindliche Entwicklung hat. Die Ergebnisse zahlreicher wissenschaftlicher Studien von Neuropsychologen und Linguisten belegen eindrucksvoll, dass der frühe Erwerb einer Fremdsprache sich positiv auf die Sprachkompetenzen in der Muttersprache auswirkt und einen leichteren Einstieg in weiteren Sprachen ermöglicht.

Hinzu kommt, dass der Erwerb sprachlicher Kompetenz untrennbar auch ein Erwerb kultureller Kompetenz ist. Andere Länder, andere Sitten! Das finden auch kleine Kinder sehr spannend: Warum kommt der Osterhase nicht nach Frankreich? Wieso basteln die Kinder dort Papierfische am 1. April und was machen sie bloß damit? Sich in jungen Jahren einer anderen Sprache und Kultur zuzuwenden, bedeutet auch immer, eine andere Lebensweise kennen zu lernen. Ausschlaggebend für einen gelungenen Start in eine Fremdsprache im Kindesalter ist ein spielerischer und natürlicher Umgang mit der Sprache.

Kinder lernen spielerisch Sprachen
Kinder lernen im Spiel
Spielen ist die Hauptbeschäftigung der Kinder. Beim Spielen begreifen sie die Welt um sich herum, probieren neue Dinge aus und erschließen sich ihre Umwelt. Hören, sehen und tun – Lernen mit allen Sinnen: Am besten funktioniert Lernen, wenn möglichst viele Sinne gezielt angesprochen werden. Das gilt auch für den Erwerb von Sprachen. Sehen und hören, bewegen und berühren, schmecken und riechen – so können Assoziationen geweckt und besonders gut verankert werden. Kindliche Neugier – starker Lernantrieb: Die kindliche Neugier wirkt wie ein starker Motor für jegliche Lernleistung. Und die Kinder lernen besonders leicht, wenn sie das, was sie gerade tun, auch brennend interessiert. Kinder in Bewegung sind kluge Kinder: Bewegungsspiele machen nicht nur Spaß, sie trainieren auch die körperliche Geschicklichkeit. Durch Bewegung wird aber auch die Lernfähigkeit gesteigert. Denn körperliche Bewegung und kognitives Lernen sind eng miteinander verknüpft. Kinderleicht ist der Erwerb einer weiteren Sprache für Kinder dann, wenn die kindlichen Bedürfnisse im Lauf eines Lernprozesses berücksichtigt werden, wenn der Zweitspracherwerb so natürlich wie möglich und ohne jeglichen Leistungsdruck verläuft.
Verschiedene Formen der frühen Mehrsprachigkeit
Die Lebensbedingungen, unter denen Kinder mit mehr als einer Sprache groß werden, sind sehr vielfältig; es gibt somit sehr viele verschiedene Formen der Zwei- und Mehrsprachigkeit. Man unterscheidet:

Simultan bilinguale Kinder
Als simultan bilingual bezeichnet man diejenigen Kinder, die sehr früh - während der ersten zwei bis drei Lebensjahre - mit zwei Sprachen aufwachsen. Häufig geschieht dies dadurch, dass beide Eltern unterschiedliche Muttersprachen haben, die sie mit dem Kind sprechen oder die Sprache der Betreuungsperson ist nicht die Familiensprache.

Sukzessiv bilinguale Kinder Sukzessiv bilinguale Kinder lernen innerhalb der ersten drei Lebensjahre zunächst nur eine Sprache - ihre Muttersprache. Ab dem Alter von drei Jahren kommt dann eine weitere Sprache hinzu, d.h. dann, wenn die Erstsprache bereits fest etabliert ist.
Sprachen lernen, ein Kinderspiel?
Der bilinguale Spracherwerb im Kindesalter wird oft als ein Kinderspiel dargestellt, gezeichnet von Leichtigkeit und Unbeschwertheit und obendrein von größerem Erfolg – vor allem im Vergleich zum späteren Fremdspracherwerb in der Schule.
Kinder besitzen die besondere Fähigkeit, eine weitere Sprache im Spiel und in der Alltagskommunikation und somit intuitiv zu erwerben. Diese Fähigkeit verliert sich im Laufe der Zeit, man spricht von einer kritischen Phase, einem Zeitraum bis etwa dem zehnten Lebensjahr, in der der Mensch für Sprachenlernen besonders sensibel ist.
Und dennoch bleibt der Erwerb einer weiteren Sprache im Kindesalter ein langanhaltender Prozess. Die Kinder werden über Jahre hinaus sehr viel mehr verstehen, als das sie sprechen werden. Die rezeptive Kompetenz ist über Jahre der produktiven Kompetenz beträchtlich voraus.
Für Eltern und für Erzieher bedeutet es, viel Geduld zu haben und sich stets vor Augen zu halten, dass die Entwicklung des Spracherwerbes eigentlich ein lebenslanger Prozess ist.

Der Autor
Branchenkompass Frankfurt

Brachenkompass Frankfurt

Seit mehr als zwanzig Jahren bringt der BranchenKompass in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet Anbieter und Kunden erfolgreich zusammen. Im globalen Web bieten wir die lokale Kompetenz. Nutzen Sie unser Wissen. Wir bieten eine große Auswahl von Medien und zahlreiche Marketinginstrumente, damit Sie im Web von Ihren Kunden gefunden werden.

Branchenkompass
Dr. Bentlage Branchen-Kompass Verlagsgesellschaft mbH
Im Sperber 24
60388 Frankfurt

Telefon: 069 456456
info@branchenkompass.de
Web: www.branchenkompass.de

 Besuchen Sie uns auch auf Facebook

 nach oben
bilinguale Kinder Französisch für Kinder
Französisch in Ffm
Französisch lernen für Kinder in Frankfurt
Französisch sprechen Frühfranzösisch Kinder Lernen Nachhilfe spielerisch lernen Sprachkurs
Sprachschulen Frankfurt Sprachschulen Französisch Sprachschulen Nordend
zweisprachige Kinder Französischunterricht
beim Branchenkompass Frankfurt suchen und finden