Schädlinge tummeln sich

Schädlingsbekämpfung Frankfurt


Dieser Artikel wurde verfasst von > Michael Berghöfer Altenstadt

Schädlingsbekämpfung – schon der Name weist darauf hin, dass es sich hierbei um ein unangenehmes Thema handelt. Unter Schädlingen versteht man Tiere oder Pflanzen, die auf irgendeine Weise kleinere oder größere Schäden anrichten können – und dies zumeist auf Dauer.

Michael Berghöfer Schädlingsbekämpfung, Betreuung nach ISO-Norm, Insekten- und Schadnagerbekämpfung, Wühl- und Feldmausbekämpfung,Marder- und Waschbärvergrämung
Professionelle Unternehmen für Schädlingsbekämpfung – bekannt auch unter dem Namen Kammerjäger – sind damit befasst, diese Schädlinge zu bekämpfen und Schäden auszugleichen, die bereits entstanden sind. Auch für Vorbeugemaßnahmen werden die Dienstleistungen professioneller Unternehmen für Schädlingsbekämpfung gern in Anspruch genommen.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Schädlingen und Lästlingen. Auch hier deutet schon die Bezeichnung auf die Definition hin: Während Schädlinge tatsächliche Schäden anrichten können (an Bauten und Materialien, aber auch an Lebensmitteln und der Gesundheit des Menschen), sind Lästlinge grundsätzlich nicht schädlich. Sie können aber in vielen Fällen als extrem störend empfunden werden. Treten Lästlinge in einer sehr großen Zahl auf, können sie zu Schädlingen werden. Lästlinge sind zum Beispiel Ameisen, Kellerasseln, Silberfischchen, Fliegen, Ohrwürmer oder Wespen.

Die Schädlingsbestimmung ist zunächst einmal wichtig für die Wahl der Bekämpfungsmethoden. Unterschiedliche Schädlinge erfordern unterschiedliche Maßnahmen. Wichtig ist auch eine Bestandsaufnahme der bereits entstandenen Schäden. Handelt es sich um Materialschädlinge? Ist die Lebensmittelhygiene betroffen oder müssen Maßnahmen für den Bautenschutz vorgenommen werden? Flöhe, Motten oder Milben erfordern eine andere Art der Schädlingsbekämpfung als Ratten, Mäuse oder Tauben. Dies zu beurteilen ist die erste Aufgabe eines Unternehmens für Schädlingsbekämpfung.

Gerade im Lebensmittelbereich (Lebensmittel-Einzelhandel oder Gastronomie) kann eine fachmännische Schädlingsbekämpfung für die Existenzsicherung von Unternehmen entscheidend werden. Strenge Vorschriften im Lebensmittelbereich sollen die Allgemeingesundheit absichern – und dazu gehört auch die Vermeidung von Schädlingen. Schädlingsbekämpfung ist ein wichtiger Teil von HACCP (Hazard Analysis and Critical Control Points). Dieses weltweit bewährte System zur Sicherung der Lebensmittelhygiene wird heutzutage für alle gewerblichen Bereiche empfohlen, die direkt oder indirekt mit Lebensmitteln zu tun haben. Vor allem auf Vorsorge wird bei diesem System Wert gelegt.

ein riesiges Wespennest auf dem Dachboden im Rhein-Main Gebiet

Wespennester können riesige Dimensionen annehmen. Sie solletn nur vom Schädlingsbekämpfer fachgerecht entfernt werden

Aus ökologischer Sicht kann Schädlingsbekämpfung problematisch sein. Manchmal werden bei der Rattenbekämpfung, beim Beseitigen von Insekten, Schaben und Ungeziefer oder bei der Reinigung nach einer erfolgten Schädlingsbekämpfung Mittel eingesetzt, die der Umwelt schaden. In den letzten Jahrzehnten hat aber auch bei der Bekämpfung von Lästlingen und Schädlingen ein Umdenken stattgefunden. Die Schädlingsbekämpfer von heute gehen bei der Bekämpfung aller Arten von Schädlingen in der Regel mit Stoffen vor, die die Umwelt so wenig wie möglich beeinträchtigen. In aller Regel muss im konkreten Fall zwischen den Belangen der Umwelt und der Risiken durch Schädlinge abgewogen werden. Denn auch Schädlinge können einen negativen Einfluss auf die Umwelt haben – nicht nur auf den Menschen.

Welche Mittel werden bei der Schädlingsbekämpfung eingesetzt? Grob lassen sich die Maßnahmen gegen Ungeziefer und Co. in drei Bereiche einteilen:
  • Chemische Bekämpfungsmethoden
  • Physikalische Schädlingsabwehr
  • Biologische Schädlingsbekämpfung

Schutz einer Photvoltaikanalage vor Tauben in Frankfurt am Main

Wertvolle Solaranlagen sollten vor Tauben geschützt werden

Der Einsatz chemischer Mittel bei der Schädlingsbekämpfung ist oft umstritten. Werden diese Stoffe jedoch professionell, sparsam und vor allem zielgerichtet eingesetzt, ist der Nutzen sehr viel größer als ein eventuell eintretender begrenzter Umweltschaden. Professionelle Unternehmen für Schädlingsbekämpfung sind gesetzlich dazu verpflichtet, Umweltbelange zu beachten. Gegen Insekten werden Insektizide eingesetzt. Doch gerade wenn Insekten als Vorratsschädlinge in Erscheinung treten, ist hier ganz besondere Vorsicht geboten. Als weitere chemische Stoffe gegen Schädlinge kommen beispielsweise in Betracht:
  • Akarizide gegen Spinnentiere (zum Beispiel Milben)
  • Rodentizide (Einsatzbereich: Nagetiere)
  • Larvizide – diese werden gegen die Larven von Milben und Insekten eingesetzt
Bei der physikalischen Schädlingsbekämpfung kann auf chemische Mittel verzichtet werden. Bekannt ist die klassische Mäusefalle – eine sehr wirksame physikalische Maßnahme zur Bekämpfung von Mäusen oder Ratten. Solche oder ähnliche sogenannte Schlagfallen unterliegen mittlerweile strengen gesetzlichen Regelungen, die auch Tierschutz-Aspekte berücksichtigen. Mittlerweile gibt es aber auch Lebend-Fallen, die es erlauben, die gefangenen Tiere wieder an einem anderen Ort freizusetzen. Im großen Maßstab zählen zu den bekanntesten physikalischen Abwehrmaßnahmen Taubenabwehrsysteme mit Gittern, Netzen oder Drähten.

Taubenabwehr ist in der Praxis ein häufiges Problem der Schädlingsbekämpfung. Gerade in Großstädten wie in Frankfurt können Tauben große Schäden anrichten, die auch in der Öffentlichkeit sichtbar werden. Schäden dieser Art können teilweise bis in den Millionen-Bereich gehen, wenn beispielsweise große Gebäudebereiche oder öffentliche Flächen von Tauben-Exkrementen betroffen sind. Taubenabwehrsysteme dienen vor allem der Vorbeugung. Den lästigen Vögeln soll es unmöglich gemacht werden, Plätze zum Aufenthalt oder gar zum Nisten zu finden. Zu diesem Zweck werden spezielle Netze, Drähte, Gitter, Vogelabwehrspitzen (sogenannte Tauben-Spikes) oder Vogelattrappen in Form der bekannten schwarzen Raben aus Plastik verwendet. In besonders schwierigen Fällen kann auch der Einsatz von Elektroabwehranlagen geboten sein – dies ist allerdings auf Ausnahmefälle beschränkt.

Schließlich ist die Schädlingsbekämpfung auch mit biologischen Mitteln möglich. Im privaten Bereich stößt die biologische Schädlingsbekämpfung allerdings schnell an die Grenzen des Machbaren. Im großen Bereich, zum Beispiel in der Landwirtschaft, hat die biologische Schädlingsbekämpfung (auch natürliche Schädlingsbekämpfung genannt) eine wachsende Bedeutung. Vor allem die Belange der Umwelt werden bei der biologischen Schädlingsbekämpfung besonders berücksichtigt. Die biologische Methode setzt natürliche Feinde der Schädlinge ein, um diese zu beseitigen. Für Schlagzeilen sorgte der Einsatz von Raubvögeln (insbesondere Falken) in London, der für die fast vollständige Beseitigung der Taubenplage in der britischen Hauptstadt gesorgt hat.

Kammerjäger ist der umgangssprachliche Begriff jemanden, der in der Schädlingsbekämpfung aktiv ist – das Wort wird allerdings offiziell nicht mehr verwendet. Seit 2004 ist Schädlingsbekämpfer auch ein anerkannter Ausbildungsberuf. Der Kammerjäger von heute ist ein hervorragend ausgebildeter Profi, der sich mit allen Methoden der Bekämpfung von Insekten, Ratten, Milben, Motten oder anderen Schädlingen auskennt. Vor allem in der Vorbeugung sind Schädlingsbekämpfer aktiv. Sie beraten Privatpersonen und Unternehmen, die wirksam gegen die Gefahren vorbeugen wollen, die durch Schädlinge verursacht werden können.

HACCP
Im Rahmen der Schädlingsbekämpfung wird heutzutage großer Wert auf ein System gelegt, das mit der Buchstabenfolge HACCP abgekürzt wird: Hazar Analysis an Critical Control Points. Dieses Konzept der Gefahrenanalyse und kritischen Kontrollpunkte hat sich im Lebensmittelbereich durchgesetzt – und berücksichtigt auch Grundsätze der Schädlingsvermeidung und Schädlingsbekämpfung. HACCP hat mittlerweile auch Eingang ins deutsche Recht gefunden: In der Lebensmittelhygiene-Verordnung von 1998 wurde es fest verankert. 2006 wurde EU-weit vereinbart, dass nur noch mit Lebensmitteln gehandelt werden darf, deren Produktion, Verarbeitung und Vertrieb den HACCP-Grundlagen entsprechen.
Katastrophen durch Schädlinge
Wenn Schädlinge in einem besonders großen Ausmaß auftreten, kann dies in ganzen Regionen zu Ernteschäden oder kompletten Ernteausfällen führen. Bekannt sind Heuschreckenplagen, die bei besonderen Witterungsverhältnissen über längere Zeiträume auftreten - zum Beispiel in Afrika. Schon im Alten Testament wurde von Ungezieferplagen berichtet, die ganzen Völkern die Lebensgrundlage nahmen. Nicht nur Heuschrecken können diese verursachen, auch Mäuse, Blattläuse, Raupen oder Ratten. In unseren Breiten haben Schädlinge glücklicherweise in jüngster Zeit nicht mehr zu solchen Katastrophen geführt.
Vorbeugemaßnahmen
Um im privaten oder gewerblichen Bereich Schädlinge wirksam zu bekämpfen und eventuelle Schäden von vornherein zu vermeiden, haben sich unter anderem folgende Maßnahmen bewährt:
  • Lebensmittel-Vorräte sollten nicht in zu großen Mengen gelagert werden.
  • Dicht schließende Behälter für Lebensmittel verwenden, Verpackungen aus Papier vermeiden!
  • Abfälle sollten rechtzeitig aus dem Haus gebracht werden.
  • Auf die regelmäßige Reinigung von Vorratslagern achten!
  • Spalten in den Wänden, die sich als Verstecke für Schädlinge eignen, möglichst vermeiden!

Der Autor
Michael Berghöfer
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Michael Berghöfer

Michael Bergöfer Schädlingsbekämpfung
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Fax: 06047 9 86 33 89

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