mit Handschellen gefesselt in Frankfurt

Strafrecht Frankfurt


Dieser Artikel wurde verfasst von > Rechtsanwalt Christoph Stock

Freispruch oder Verurteilung? Vorsatz oder Fahrlässigkeit? Geldstrafe oder Freiheitsstrafe? Das Strafrecht ist das wohl spektakulärste Rechtsgebiet. Das gilt auch für Strafrecht in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet. Während Gerichtsverfahren aus dem Zivilrecht oder Öffentlichen Recht nur selten den Weg in die regionalen Medien in Frankfurt finden, stehen Strafprozesse – wenn es um Diebstahl, Nötigung, Körperverletzung und andere Delikte des Strafrechts geht – regelmäßig im Rampenlicht.
Stock Anwaltskanzlei Frankfurt, Strafrecht, Verkehrsstrafrecht, Jugendstrafrecht, Strafverteidigung

So manche Kanzlei in Frankfurt ist auf Strafrecht spezialisiert. Auch gibt es Rechtsanwälte, die sich hauptsächlich mit Fällen aus dem Steuerstrafrecht oder Wirtschaftsstrafrecht befassen. Rechtsanwälte mit dem Schwerpunkt Strafrecht in Frankfurt sind in allen Phasen eines Strafverfahrens tätig – als Strafverteidiger und Beistand des Beschuldigten im Ermittlungsverfahren bis zu einer eventuellen Strafvollstreckung. Dabei steht für einen Verteidiger im Ermittlungsverfahren vor allem eine Verfahrenseinstellung im Vordergrund. Die Beratung des Mandanten erfolgt in einer vertrauensvollen und geschützten Atmosphäre – gleichgültig, ob sie in der Kanzlei des Anwalts für Strafrecht in Frankfurt oder in der Untersuchungshaft stattfindet. Rechtsanwälte unterliegen dabei immer einer absoluten Verschwiegenheitspflicht.

Während sich die Kriminologie mit den Erscheinungsformen und Ursachen kriminellen Verhaltens zum Beispiel in Großstädten wie Frankfurt befasst, regelt das Strafrecht die staatliche Reaktion auf Handlungen, die in Gesetzen mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bedroht werden. Wie andere Großstädte in Deutschland weist die Rhein-Main-Metropole Frankfurt eine hohe Kriminalitätsbelastung auf. Doch das moderne Strafrecht zeichnet sich dadurch aus, dass nicht jedes Mittel recht ist, um einen vermeintlichen Täter als Beschuldigten zu verfolgen und zu bestrafen. Vor allem das Schweigerecht und das Recht, in jeder Phase des Strafverfahrens einen Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin zu konsultieren, sind rechtsstaatliche Errungenschaften.

Der Anwalt hat als Verteidiger seinen Mandanten über alle rechtlichen Fragen aufzuklären, beispielsweise über Verjährung, Verfahrenseinstellungen, Chancen und Risiken einer bestimmten Strategie der Strafverteidigung und die Praxis der Strafverfolgung in Frankfurt. Der Schwerpunkt jeder Beratung im Strafrecht liegt dabei darin, den Beschuldigten über seine im Strafprozessrecht und in der Verfassung garantierten Rechte aufzuklären. Dazu gehört insbesondere das Recht, jede Aussage zur Anschuldigung zu verweigern. Rechtstipps von einem Rechtsanwalt oder einer Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Strafrecht in Frankfurt können für Beschuldigte einer Straftat nicht selten eine Strafe vermeiden.

Justitia mit der Waagschale in Frankfurt

Die wichtigsten Gesetze für das Strafrecht sind das Strafgesetzbuch (StGB) und die Strafprozessordnung (StPO). Für das Strafverfahren und jeden Strafprozess in Frankfurt ist auch das Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) von Bedeutung. Hier finden sich zusätzliche Regelungen zum Ablauf eines Strafverfahrens. Der abstrakte Aufbau einer Straftat besteht aus drei Teilen: Das materielle Strafrecht des StGB, das in jeder Vorlesung gelehrt wird, unterscheidet zwischen dem Tatbestand, der Rechtswidrigkeit und der Schuld. Nur eine tatbestandsmäßige, rechtswidrige und schuldhaft begangene Tat darf mit einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe sanktioniert werden. Wenn Verjährung eingetreten ist, darf kein Strafverfahren gegen den Täter durchgeführt werden.

Viele Behörden und Institutionen sind in Frankfurt mit Strafrecht und Strafprozessrecht befasst: das Amtsgericht und Landgericht in der Gerichtsstraße 2, das Oberlandesgericht (Zeil 42), die Staatsanwaltschaft (Konrad-Adenauer-Straße 20), die zahlreichen Polizeistellen und die Justizvollzugsanstalt in der Oberen Kreuzäckerstraße 6. Dazu gehören natürlich auch die vielen Rechtsanwälte für Strafrecht in Frankfurt und im gesamten Rhein-Main-Gebiet. Viele Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen in Frankfurt, die sich hauptsächlich mit Strafverteidigung befassen, führen einen Fachanwaltstitel für Strafrecht. Ein Fachanwalt für Strafrecht ist ein Rechtsanwalt, der in seinem Schwerpunkt als Strafverteidiger besondere praktische und theoretische Kenntnisse nachgewiesen hat, zum Beispiel in der Kriminologie, im Steuerstrafrecht oder in der Strafvollstreckung. Ein Fachanwalt für Strafrecht hat Prüfungen in diesem Rechtsgebiet abgelegt und eine Mindestzahl von Fällen im Strafrecht bearbeitet.

Rechtsanwalt im Rhein-Main Gebiet bei der Arbeit

Als Beschuldigter in einem Strafverfahren ist es immer ratsam, sich an einen Strafverteidiger in Frankfurt zu wenden – und zwar möglicht vor jeder Aussage gegenüber Polizei oder Staatsanwaltschaft. Ein Rechtsanwalt für Strafrecht wird daraufhin Einsicht in die Akten des Strafverfahrens nehmen. Damit kann er sich einen Überblick darüber verschaffen, wie die Beweislage aus der Sicht der Strafverfolgungsbehörden aussieht. Diese Kenntnis der Aktenlage bildet die Basis für die Strategie der Strafverteidigung. Der Rechtsanwalt für Strafrecht kann häufig schon anhand der Akten erkennen, ob ein Freispruch möglich ist oder ob sich eine Verurteilung nicht vermeiden lässt. Sehr häufig ist es gerade dem Beschuldigten wichtig, eine öffentliche Gerichtsverhandlung zu vermeiden. Dann wird sich die Verteidigung durch einen Anwalt in Frankfurt darauf konzentrieren, dass das Ermittlungsverfahren frühzeitig abgeschlossen wird.

Um eine Verhandlung vor einem der Strafgerichte im Rhein-Main-Gebiet (Amtsgerichte gibt es in Frankfurt, Wiesbaden, Mainz, Darmstadt usw.) zu umgehen, bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Vorrangig gilt es, eine Einstellung des Verfahrens mangels hinreichenden Tatverdachts zu erreichen. Der Staatsanwalt kann die Verfolgung der Straftat aber auch aus anderen Gründen einstellen, beispielsweise wegen Geringfügigkeit. Oft kommt auch eine Einstellung gegen Auflagen (Geldzahlungen, Wiedergutmachung, gemeinnützige Leistungen und Ähnliches) in Betracht. Hierzu muss der Beschuldigte jedoch sein Einverständnis geben. In der Praxis des Strafrechts in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet spielt auch der Strafbefehl eine große Rolle. Dieser kann eine Verurteilung zu einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe auf Bewährung enthalten. Eine Hauptverhandlung vor einem Strafgericht in Frankfurt findet bei einem Strafbefehl ebenfalls nicht statt. Nur dann, wenn der Beschuldigte Einspruch gegen den Strafbefehl einlegt, kommt es zu einer öffentlichen Gerichtsverhandlung.

Die Arbeit eines Rechtsanwalts für Strafrecht in Frankfurt findet deshalb in den meisten Fällen vorwiegend außerhalb des Gerichtssaals statt. Lässt sich das öffentliche Verfahren vor einem Gericht nicht vermeiden, so ist bei den meisten Anklagevorwürfen das Amtsgericht Frankfurt in erster Instanz zuständig. Das Landgericht Frankfurt ist im Strafrecht erstinstanzlich zuständig, wenn der Tatvorwurf eine sehr hohe Strafe erwarten lässt (mehr als zwei Jahre Freiheitsstrafe) oder wenn ein Verbrechen angeklagt wird. Das Oberlandesgericht Frankfurt ist in erster Instanz für Strafsachen nur dann zuständig, wenn es um Staatsschutzdelikte geht.

Wer sich über die praktische Anwendung des Strafrechts in Frankfurt informieren will, kann sich als Zuschauer einen Strafprozess in einem Gericht in Frankfurt oder im Rhein-Main-Gebiet ansehen. Die Verhandlungen über einen Fall aus dem Strafrecht sind öffentlich – Ausnahmen bestehen beispielsweise im Jugendstrafrecht. Die Hauptverhandlung vor einem Strafgericht in Frankfurt beginnt mit dem Aufruf der Sache und der Feststellung der Anwesenheit der Beteiligten: Angeklagter, Verteidiger, Staatsanwalt und Zeugen. Danach erfolgt die Verlesung der Anklageschrift durch den Staatsanwalt. Der Angeklagte wird gefragt, ob er sich zum Tatvorwurf äußern will oder nicht. Die Verhandlungsführung und die Fragestellungen obliegen dem Richter. Auch die Staatsanwaltschaft und der Strafverteidiger können den Angeklagten befragen.

Nach der Vernehmung des Angeklagten folgt die Beweisaufnahme. Zeugen werden gehört, eventuell werden Urkunden verlesen oder Beweismittel in Augenschein genommen. Nach dem Schluss der Beweisaufnahme folgen die Plädoyers des Staatsanwalts und der Strafverteidigung. Dem Angeklagten gebührt das letzte Wort. Nach der Beratung über die Schuldfrage und die Art der Sanktion (in der Regel Geldstrafe oder Freiheitsstrafe) wird das Urteil verlesen. Dieses kann mit der Berufung oder Revision angegriffen werden. Viele Verfahren im Strafrecht in Frankfurt nehmen viel Zeit in Anspruch, bis ein rechtskräftiges Urteil ausgesprochen wird.

Die häufigsten Straftaten
Im deutschen Strafgesetzbuch (StGB) sind sehr viele Straftatbestände aufgeführt. Dazu kommt eine Vielzahl von Straftaten, die in anderen Gesetzen normiert sind. In der Praxis spielt vor allem der Diebstahl eine Rolle: Dieses Delikt macht ungefähr 18 Prozent aller Verurteilungen aus. Sehr häufig sind auch Betrugsstraftaten (12 %), Körperverletzungen (10 %) und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (7 %).
Festnahme und Untersuchungshaft
Die Polizei ist befugt, unter bestimmten Voraussetzungen Personen vorläufig festzunehmen, wenn die Voraussetzungen eines Haftbefehls vorliegen. Zu diesen Voraussetzungen gehört vor allem der dringende Tatverdacht, dass eine Straftat begangen wurde. Spätestens am nächsten Tag muss der Verhaftete einem Richter vorgeführt werden. Der Richter vernimmt den Beschuldigten und entscheidet daraufhin, ob dieser freigelassen wird oder ob ein Haftbefehl erlassen und der Festgenommene in Untersuchungshaft genommen wird.
Das Recht zu schweigen
Strafverteidiger weisen immer wieder auf die Bedeutung des Schweigerechts für den Beschuldigten einer Straftat hin. Denn die Gefahr, dass man sich durch unbedachte Äußerungen in eine schwierige Lage bringt, ist sehr groß. Dies gilt vor allem deshalb, weil die Strafverfolgungsbehörden oft über einen Wissensvorsprung in Bezug auf den Sachverhalt und die Rechtslage verfügen. Das Schweigen zu einem strafrechtlichen Vorwurf darf in einem Urteil niemals zuungunsten des Beschuldigten verwendet werden – anderenfalls liegt ein Revisionsgrund vor, der zu einer Aufhebung des Urteils führen kann.

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