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Taschendieb ieht die Geldbörse aus der Tasche im Rhein-Main Gebiet

Trickbetrug Frankfurt


Schützen Sie sich vor Dieben und Betrügern an der Haustür

Diebe und Betrüger versuchen, unter einem Vorwand Zutritt zu Ihrer Wohnung zu erlangen. Sie bitten um Hilfe oder um eine Gefälligkeit oder behaupten ganz einfach, Sie zu kennen. In Frankfurt am Main wurden im Jahr 2010 etwa 200 dieser Trickbetrigs-Fälle angezeigt, die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen.

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Die Täter täuschen auch Notlagen vor. Oftmals wollen Frauen mit Kindern Ihr Herz rühren und Sie mitleidig stimmen. Häufig treten die Täter auch als Polizeibeamte oder Gerichtsvollzieher, Mitarbeiter der Elektrizitäts-, Gas- oder Wasserwerke, Heizkostenableser, Berater der Krankenkasse oder der Rentenversicherung auf. Beherzigen Sie folgende Ratschläge zu Ihrer Sicherheit:
  • Vergewissern Sie sich vor dem Öffnen, wer zu Ihnen will. Schauen Sie durch Türspion oder Fenster.
  • Öffnen Sie die Tür nur mit vorgelegter Türsperre.
  • Lassen Sie niemals Fremde in Ihre Wohnung.
  • Überlegen Sie sich Folgendes, wenn Fremde an der Tür von ihrer Not erzählen: Warum wenden sich diese Leute nicht an eine Apotheke, eine Gaststätte oder ein Geschäft, sondern gerade an mich?
  • Seien Sie misstrauisch bei Anrufern, deren Stimme Sie nicht erkennen. Lassen Sie sich den vollständigen Namen, die Adresse und Telefonnummer geben, unter der Sie zurückrufen können. Echte Verwandte oder Bekannte werden dafür Verständnis aufbringen.
  • Übergeben Sie niemals Geld an Personen, die Sie nicht kennen.
  • Versuchen Sie, bei unbekannten Besuchern einen Nachbarn hinzuzubitten oder bestellen Sie den Besucher zu einem späteren Termin, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.
  • Lassen Sie nur Handwerker ein, die Sie bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt wurden.
  • Fordern sie von angeblichen Amtspersonen einen Dienstausweis. Rufen Sie im Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Lassen Sie dabei die Tür versperrt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus.
  • Bieten Sie bei einer angeblichen Notlage an, selbst nach Hilfe zu telefonieren oder das Gewünschte (Glas Wasser, Schreibzeug) hinauszureichen. Lassen Sie dabei stets Ihre Tür durch eine Türsperre gesichert.
  • Vorsicht vor Straßenräubern und Taschendieben

    Die Polizei gibt den Tip: Öffnen Sie Ihre Tür nur mit vorgelegter Kette

    Öffnen Sie die Tür nur mit vorgelegter Türsperre. Empfangen Sie Unbekannte nicht alleine.

    Viele Menschen ängstigen sich davor, von einem Räuber die Handtasche entrissen zu bekommen. Doch auf eine gewaltsam weggenommene Handtasche kommen zwanzig heimlich gestohlene Portemonnaies. In Frankfurt am Main waren dies 1953 Fälle im Jahr 2010. Taschendiebe suchen ihre meist weiblichen Opfer oft in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Haltestellen und Bahnhöfen, in Kaufhäusern und Supermärkten oder am Rande von Großveranstaltungen. Die Diebe ziehen die Portemonnaies blitzschnell aus Handtaschen oder aus der Kleidung. Oft arbeiten die Täter in Gruppen und lenken ihre Opfer während der Tat durch Tricks ab.

    Sie können sich schützen, indem Sie keine größeren Geldbeträge bei sich führen und Bargeld und Kreditkarten in verschiedenen verschlossenen Innentaschen Ihrer Oberbekleidung dicht am Körper bei sich tragen. Tragen Sie Ihre Hand- oder Umhängetasche verschlossen unter den Arm geklemmt oder auf der Körpervorderseite mit dem Verschluss zum Körper. Tragen Sie Ihre Tasche nicht lose über der Schulter halb auf dem Rücken. Falls ein Räuber versucht, Ihnen die Tasche zu entreißen, leisten Sie keinen Widerstand. Sie könnten dabei stürzen und sich erheblich verletzen. Ihre Gesundheit ist wichtiger als der Verlust einer Tasche!

    Seien Sie auch beim Einkaufen vorsichtig. Legen Sie Ihre Geldbörse beim Bezahlen an der Kasse nicht aus der Hand. Lassen Sie Ihre Handtasche im Restaurant oder im Kaufhaus nie aus den Augen. Hängen Sie Ihre Tasche nicht an die Stuhllehne und lassen Sie sie bei der Anprobe von Kleidung nicht unbeaufsichtigt in der Umkleidekabine.

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Vorsicht beim Geld abheben
Bankautomaten sind ein beliebter Paltz für Trickbetrügereien
Wenn Sie Geld abheben, lassen Sie sich von Vertrauenspersonen begleiten. Meiden Sie Geldautomaten im Außenbereich der Bank. Geben Sie Ihre Geheimzahl so ein, dass Sie dabei nicht beobachtet werden können. Achten Sie auf ungewöhnliche Besonderheiten am Automaten oder Eingabefeld. Trickbetrüger können die Automaten manipulieren. Rat der Polizei Frankfurt:Vorsicht beim Geld abheben am Bankautomaten. Beobachten Sie, ob Ihnen nach dem Geldabheben Fremde folgen. Gehen Sie durch belebte Gegenden mit Passanten und Geschäften nach Hause.
Ihre Polizei berät Sie gerne
Weitere Informationen zu diesen und anderen Themen erhalten Sie kostenlos in der polizeilichen Beratungsstelle,
Frankfurt, Zeil 33

Tel. 0 69/7 55–55 555

und bei jeder anderen Polizeidienststelle oder im Internet unter

www.polizei.hessen.de

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