die Skyline von Frankfurt im Rhein-Main Gebiet

Heidi Lauser Frankfurt beim Schminken
Visagisten und Maskenbildner
Frankfurt


Dieser Artikel wurde verfasst von > Heidi Debbah Frankfurt

Visagist/in
(aus dem französischen Visage=Gesicht) ist eine Person, die andere Menschen schminkt und meistens auch die Haare optimal dazu styled (gestaltet), frisiert, steckt. Dieser Beruf ist nicht gesetzlich geschützt, genau wie die Berufsbezeichnung Make-up-Artist/in.
Heidi Lauser Visagistin, Maskenbilnerin Frankfurt
Visagist/in und Make-up-Artist/in unterscheiden sich in nichts. Make-up-Artist ist nur die englische Bezeichnung dafür und das Wort Artist steht in dem Fall für Künstler. Der Tätigkeitsschwerpunkt eines/einer Visagisten/in liegt im Gesicht (Visage) der Menschen - egal ob jung (Kinderschminken, Gesichtsbemalung…) oder erwachsen. Es gibt verschiedene Einteilungen von Schminkstilen. Hauptsächlich wird im Alltag das „beauty-Make-up“, also das Schönschminken für Fotoshootings (shooting = englisch für schießen), Werbeaufnahmen, TV-Sendungen, CD-Cover, Zeitschriften-/ Titel-Cover oder im ganz normalen Alltag gesucht. Die Ausbildung ist ganz unterschiedlich, da es keine gesetzlichen Vorgaben gibt. Es ist keine betriebliche sondern eine rein private Ausbildung, die man selbst finanzieren muss. Es gibt Wochenend-Schmink-Kurse, 4-10 Wochen Schmink-Workshops, Tages-Schmink-Seminare und 1 jährige Visagisten-Schulen. Diese Schulen, Seminare, Kurse und Workshops kosten viel Geld. Staatliche Unterstützung gibt es dafür nicht oder ganz selten. Am Ende der Ausbildung bekommt man, nach bestandener Abschlussprüfung, eine Urkunde, ein Zertifikat oder ein Diplom. Damit kann sich theoretisch jede/r selbständig machen und seine/ihre Dienste als Visagist/in oder Make-up Artist/in anbieten.

Das menschliche Gesicht verändert oder nur die natürliche Erscheinung unterstützt: die Arbeit der Visagisten
Man wird in diesem Beruf nicht fest angestellt, sondern arbeitet selbständig freiberuflich immer nach Bedarf (z.B. für einen Fotografen, eine Videoproduktion, eine Veranstaltungsfirma, eine Agentur oder eine Privatperson). Die Preise handeln die Visagisten selbst aus - je nach Arbeitszeit, Auftraggeber, Materialverbrauch, Fahrtkosten, Aufwand und beruflicher Erfahrung. Somit ist ein noch nicht so routinierter Anfänger direkt nach der Schule/Ausbildung günstiger als ein Profi mit jahrelanger Erfahrung und einem eigenen, teurem Equipment (Ausrüstung), das man immer mitbringt, wenn man gebucht wird.

Maskenbildner/innen
unterscheiden sich grundsätzlich schon in der 3jährigen Ausbildung zum Visagisten. Neben 3-monatigem Blockunterricht in der Berufsschule (für Hessen in Hamburg), erfolgen 8-10 Wochen Praxis im Betrieb (meistens im Theater, alle 2 Jahre auch im WDR, Köln). Eine 3jährige Friseurausbildung ist heute nicht mehr Pflicht, jedoch sehen es die Chefmaskenbildner am Theater lieber, wenn ein Auszubildender schon weiß, wie er/sie mit Haaren umzugehen hat und sich damit auch leichter tut. Neben der 3jährigen Ausbildung im Theater gibt es auch hier teure private Maskenbildner-Schulen und einen Studiengang „Maskenbild, Kostümbild, Bühnenbild“ an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden.

Seit 2006 bietet die Hochschule für Musik und Theater in München mit der Bayerischen Theaterakademie den Bachelor-Studiengang „Maskenbild“ an; Abschluss ist der „Bachelor of Arts“. Maskenbildner/innen haben ein weitaus größeres Spektrum in ihrem Tätigkeitsbereich als Visagisten, denn sie schminken nicht nur, sie fertigen auch Haarteile (Bärte, Koteletten, Zöpfe, Augenbrauen und ganze Perücken) an und Masken, die man im Gesicht anbringt, sowie einzelne Gesichts- und Körperteile, sogenannte Dummies und Prothesen (Nasen, Hörner, Augenringe, Kinn, Ohren, Füße, Hände, Arme, Köpfe, Rümpfe, Finger). Des Weiteren fertigen sie passende Gebisse und einzelne Zähne an und Glatzen und schminken sogenannte „Spezial-Effekte“, nämlich echt aussehende, blutende Verletzungen, Narben, Hautschnitte, Schusswunden, Platzwunden, Schürfwunden, eingerissene Nägel, Hämatome, Kratzer. Außerdem schminken Maskenbildner auch Haut-Krankheiten (Aids-Flecken, Schuppenflechten, Rosacea, Weißfleckenkrankheit), dunkle Augenschatten, Hautunreinheiten, Altersflecken, Falten, Totenköpfe, Fantasiewesen wie: Hexen, Vampire, Teufel, Werwölfe, Clowns oder dunkelhäutige Menschen hell und hellhäutige Menschen dunkel.

Die optische Veränderung für Film-, TV-und Theaterschauspieler reicht oft bis hin zur Unkenntlichkeit.

Ob für den Theaterauftritt, Film, Fernsehen oder nur den provaten Ball: perfekt geschminkt
Viele Maskenbildner spezialisieren sich mit der Zeit auf die Bereiche Film, Fernsehen, Theater, Fotografie, Models, Werbung, Veranstaltung/Event, Dummiebau, Prothetikerstellung (Körper-und Gesichtsteile), special effects (Wunden, Narben), Perückenmacher, historisches Frisieren, Hochsteckfrisuren, Bodypainting (Körpermalerei), Airbrushing oder Zahn-und Gebißherstellung. Viele Maskenbildner arbeiten fest angestellt am Theater, wo man sich zum/zur Chefmaskenbildner/in hocharbeiten kann oder beim Fernsehen für aktuelle Sendungen, Nachrichten, Sport-und Musiksendungen, Boulevardmagazine, Talkshows, Spielfilmproduktionen, Außenproduktionen oder Quiz- und Rateshows. Die meisten sind jedoch selbständig und freiberuflich tätig, um einen vielseitigeren, abwechslungsreicheren und kreativeren Arbeitsbereich zu haben. Sie arbeiten auch für Musicals, Tournee-Theater, Freilichttheater, Festspiele, Shows, Bühnen-Veranstaltungen oder Messen, wo z.B. Hostessen und bekannte Persönlichkeiten für die Kamera geschminkt und frisiert werden.

Schminkstile
Angefangen von der Einteilung der Zeitepochen (Ägypter, Römer, Griechen, Germanen, Mittelalter, Renaissance, Barock, Rokoko, Empire, Biedermeier, Jugendstil, 20er, 30er, 40er, 50er, 60er, 70er, 80er Jahre) bis zur modernen heutigen Mode.
Weitere Schminkstile sind Tages-Make-up, Abend-Make-up, Brillen-Make-up, Glamour-Make-up, Nude-Make-up (nackt, oder pur), Fantasie-Make-up, Vamp, Gothic, Punk, Rockabilly, Schwarz-weiß-Make-up, HD-Make-up (HD = high definition = hochauflösende Pixelqualität, speziell für TV), Airbrush-Make-up (airbrush = in einer „Luftspritze“ wird flüssige Schminke mit Hilfe von Druck durch feinste Düsen gedrückt/gesprüht, um eine sehr feine, farbige Oberfläche zu gestalten).
Artverwandte Berufe
Maskenbildner/-in
(3jährige Ausbildung) (siehe Beschreibung im Text)

Kosmetiker/in
Kosmetiker/innen werden auch meistens in Privatschulen ausgebildet und haben in erster Linie die Aufgabe, die Haut zu behandeln, zu pflegen und zu reinigen sowie Hautkrankheiten wie Ekzeme, Nagelpilz, Schuppenflechte, Rosacea, Couperose, Muttermale und Akne zu behandeln, bevor man zum/zur Dermatologen/-in geht. Zudem werden sie ausgebildet in Gesichts-/Körpermassagen, Maniküre, Pediküre, Haarentfernung (Depilation und Epilation) im Gesicht, an den Achseln, den Beinen und im Bikinibereich. Bei Männern auch im Rücken-Brust-Bereich

Hairstylist/in
Hairstylisten haben nur eine private Ausbildung und erstellen moderne Echthaar-Frisuren mittels elektronischer Geräte (Glätt-, Locken-, Kreppeisen, Heißwickler, Papilloten, Heißlufttrockner), Bürsten, Kämme, Klemmen, Nadeln, Klipsen, Haarspangen, Haargummis und Styling-Produkten wie Spray, Lack, Wachs, Gel, Mousse, Öl, Schaum, die nach dem Haare waschen wieder in den Ursprungszustand zurück gehen.

Friseure/in
Friseure können Haare dauerhaft verändern (Haarschnitt, Haarfarbe, oder Tönung und Dauerwelle oder Dauerglätten), die Ausbildung dauert 3 Jahre. Manche Friseure nennen sich jedoch Hairstylist/in, wenn sie speziell für Frisurenshows, oder Werbung und Fotoshootings spezielle Haarkreationen entwerfen und umsetzen.

Die Autorin
Heidi Debbah

Heidi Lauser Maskenbildnerin /Visagistin Frankfurt
absolvierte 1988-1990 eine 2 jährige Kosmetik-Abendschule in Karlsruhe mit dem Abschluss zur Fachkosmetikerin und im Anschluss eine einjährige Ausbildung zur Visagistin und Maskenbilderin in Frankfurt a.M. Danach folgten private Maskenbildner-Kurse und die Festanstellung beim Musical „Tommy“ in Offenbach 1995-1996; von 1996 - Mai 1998 beim Musical „Sunset Boulevard“ in Niedernhausen, wo sie nach einigen Monaten zur stellvertretenden Chefmaskenbildnerin ernannt wurde. Im November 1998 machte sie sich als freiberufliche Make-up-Beraterin, Visagistin und Hairstylistin selbständig. Seit Herbst 1998 ist sie als freie Maskenbildnerin beim Hessischen Rundfunk in Frankfurt tätig; seit Anfang 1999 beim Pay-TV-Sender SKY-Sport (früher PREMIERE). Seit 2000 ist sie für die Stücke von Musical-Regisseur Benjamin Baumann aus Hanau immer wieder als Maskenbildnerin tätig (zuletzt im April 2013 bei „Knef, für mich soll´s rote Rosen regnen“. Seit 2001 ist sie bei der jährlichen Halloween-Party im Marriott-Hotel in der Championsbar für die gruseligen Masken der Mitarbeiter und einiger Gäste zuständig. Und seit 2008 ist sie bei Boxsendungen von RTL in Mannheim oder Frankfurt tätig und hilft seit 2005 im Staatstheater Darmstadt bei verschiedenen Opern oder Schauspielstücken aus. „Jeder Tag in meinem Job ist anders und ich habe immer wieder verschiedene Gesichter und Haare vor mir, die eine neue Herausforderung an mich stellen. Wenn die Menschen aber mit mir und meiner Arbeit zufrieden sind, dann bin ich glücklich und freue mich über die positiven Äußerungen einer gelungenen Zusammenarbeit. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht!“

Heidi Debbah
Maskenbildnerin - Visagistin - Hairstylistin

0173/3221054

Internet: www.maquillage.de

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